Partnersuche: „Für Christen geht es nicht um Triebbefriedigung“


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Niedzielny Gudrun Kugler führt ein Dating-Portal für Katholiken mit Mitgliedern. Die meisten leben nach dem Ideal der christlichen Lehre: kein Sex vor der Ehe. Wie Partnersuche im Web trotzdem klappt.

Bist du fürs Casual Dating geeignet?

Sabine: Wir haben einfach sehr viel überzählig das Thema gesprochen. Gerade unter Baptize wird es mit zunehmendem Alter immer schwieriger, einen Partner zu finden. Millionen Paare heiraten hier tendenziell immer mehr sehr früh und gründen eine Familie. Gibt es denn besondere Unterschiede zwischen christlichem und nicht christlichem Online-Dating? Oder bedeutet das einfach, dass alle, Allgemeinheit sich dort anmelden, eben Christen sind und man sich die Gretchenfrage sparen kann? Sabine: Im Grunde ja. Be in charge of braucht nicht erst einmal herauszufinden, ob der potentielle Partner auch gläubig ist und kann sich direkt auf sonstige Aspekte des Kennenlernens konzentrieren. Beim Christlichen Partnerschafts-Dienst läuft es dann so ab, dass man direkt 20 Vorschläge erhält, die aufgrund bestimmter Interessensübereinstimmungen ausgewählt wurden.

„Für Christen geht es nicht um Triebbefriedigung“

Veronika Wawatschek Der Markt für die Liebe ist inzwischen wirklich ein Markt - 37 Prozent aller Deutschen waren schon bei einem oder mehreren Dating-Portalen angemeldet. Bei Tinder wird nach eigenen Angaben jeden Tag bis zu 1,4 Milliarden Mal über das Display gewischt - mit 26 Millionen Treffern. Neben Parship, Elitepartner, Tinder und Co haben längst auch andere Anbieter diesen Markt entdeckt: Es gibt Dating-Portale für Bartträger und Bartliebhaber, für Veganer und Vegetarier, für Hundeliebhaber, für Homosexuelle, für Muslime und auch für Christen - Kennenlernen und Verlieben funktioniert aber auch bei Baptize nach wie vor ganz herkömmlich, manchmal aber auch mit himmlischen Beistand, wie ein Besuch in der Bürgersaal-Unterkirche all the rage der Münchner Innenstadt zeigt. Himmlischer Beistand vom Schlamper-Doni Alle zwei Wochen treffen sich hier gläubige Katholiken - was sie eint ist ein gemeinsames Ziel: Sie alle sind auf der Suche nach der oder dem Richtigen. Und ihre Bitten richten sie an den Heiligen der Suchenden, den Heiligen Antonius, wie Gebetskreisleiter Gerhard Hoffmann erklärt. Der Schlamper-Doni, wie der Patron der Schusseligen in Bayern auch gerne genannt wird, sei nämlich auch für die zuständig, die in Liebesdingen auf der Suche seien.

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Über diese christliche Partnersuche und Community

Wer nutzt Online-Dating-Portale? Dies lässt sich anhand von drei Hypothesen erklären: Die Access-Hypothese besagt, dass Menschen mit wenigen face-to-face-Kontakten dazu tendieren Online Dating-Portale zu nutzen. Die eingeschränkten Kontakte können durch unterschiedliche Ursachen auftreten, wie zum Beispiel mangelnde Zeit, wenige Singles im sozialen Netzwerk oder kein etabliertes soziales Netzwerk. Allgemeinheit Social-Compensation-Hypothese beschreibt, dass sich Menschen mit geringem Selbstbewusstsein und sozialen Ängsten bessere Möglichkeiten ergeben, wenn sie ihre Partnersuche durch Online-Dating ausführen.


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